TdI 2012: Podiumsdiskussion «Intelligenz und Kultur»

«Frauen sind intelligenter» berichtet am 15. Juli die «Sunday Times». «Spiegel Online» schreibt am 17. Juli, dass Augenoptiker einen Intelligenzquotienten von 113 haben und Dachdecker auf 94 kommen. Am gleichen Tag fasst «Zeit Online» die These des Buchs «Ist Intelligenz erblich? Eine Klarstellung» von Dieter E. Zimmer mit einem Satz zusammen: «Die Unterschiede der menschlichen Intelligenz seien erblich.» Artikel über Intelligenz und ihren Einfluss auf das tägliche Leben sind allgegenwärtig und werden heftig diskutiert. 422 Kommentare wurden innerhalb von 10 Tagen zur Buchbesprechung der «Zeit Online» verfasst, die Beiträge über schlauere Frauen erhielten auf «Spiegel Online» 239 und auf «20 Minuten Online» 230 Rückmeldungen.

Doch was hat es mit Intelligenz wirklich auf sich? Mensa Schweiz geht der Frage nach und organisiert dieses Jahr am «Tag der Intelligenz», Montag, 1. Oktober, eine Podiumsdiskussion zum Thema «Intelligenz und Kultur». Prof. Dr. Ursula Pia Jauch (Philosophisches Seminar, Universität Zürich), Prof. Dr. Klaus Oberauer (Psychologisches Institut, Universität Zürich) und Dr. Lennart Schalk (Institut für Verhaltenswissenschaften, ETH Zürich) diskutieren über die Entstehung von Intelligenz und die Eigenschaften von Intelligenz als Grundlage von Kultur: Welche Faktoren sind für die Entstehung von Intelligenz von Bedeutung, wie hat sich die menschliche Intelligenz entwickelt, wie kann die Verbreitung von Intelligenz gefördert werden, welche Grenzen gibt es für die Entwicklung der Intelligenz?

Die Veranstaltung findet an der ETH Zürich, Zentrum im Raum F 5 von 19 bis 21 Uhr statt und steht unter dem Patronat von Prof. Dr. Elsbeth Stern (Institut für Verhaltenswissenschaften, ETH Zürich). Der Eintritt ist frei. Im Anschluss organisiert Mensa Schweiz im Foyer einen kleinen Apéro für Teilnehmer und Gäste.